Marketing

Positionierung

Marketing ist erst der zweite Schritt

Warum Kopieren dich unsichtbar macht

Wenn du erfolgreiches Marketing machen willst, ist Marketing eigentlich erst der zweite Schritt. Bevor du überhaupt einen Cent in Werbebudgets steckst, ein Skript schreibst oder die Kamera einschaltest, musst du über eine fundamentale Sache nachdenken: Deine Positionierung.

Überall sieht man selbstständige Dienstleister, Agenturen und Freelancer, die stolz ihre neuesten Kundenerfolge präsentieren. Das ist völlig legitim. Doch der Ratschlag, der oft direkt hinterhergeschoben wird, ist brandgefährlich: „Wenn du dein Social Media verbessern willst, schau einfach, was deine Konkurrenz macht. Such dir die Top 25 Videos heraus, die dort bereits viral gegangen sind, und dreh sie nach.

Die Kopier-Falle: Warum das Prinzip „Copy & Paste“ scheitern muss

Versteh mich nicht falsch: Auswertungen und Inspirationen können funktionieren. Aber es ist ein reines Glücksspiel. Und die viel wichtigere Frage lautet doch: Warum sollte es langfristig funktionieren?

Du kannst nicht das exakt gleiche Marketing machen wie deine Konkurrenz – selbst wenn es sich um die besten und erfolgreichsten Videos des Marktes handelt. Schauen wir uns die Realität außerhalb von Social Media an: Es gibt keine erfolgreiche Supermarktkette und keine renommierte Modemarke da draußen, die eine andere Brand eins zu eins kopiert hat, nur weil es dort läuft.

Der Grund dafür ist ein unumstößliches Marktgesetz: Jede Position im Markt kann es nur ein einziges Mal geben. Wenn du deine Konkurrenz kopierst, besetzt du eine Position, die bereits vergeben ist. Und folglich wird dein Marketing verpuffen. Es geht schlichtweg nicht anders. Du brauchst eine einzigartige (unique) Identität.

Dabei helfen dir gezielte Positionierungsfragen:

  • Warum existiert deine Marke überhaupt? Was ist das übergeordnete Ziel?

  • Warum sollte jemand ausgerechnet bei dir kaufen und nicht bei der Konkurrenz?

  • Was ist die tiefere Mission deines Unternehmens?

  • Was machst du anders oder nachweislich besser als alle anderen?

Klarheit schaffen: Das Problem mit dem internen „Bauchgefühl“

Oft scheitert es nicht am Willen, sondern an der internen Klarheit. Jeder hat irgendwie ein vages Bauchgefühl. Jeder weiß es so „ungefähr“ für sich selbst. Aber es fehlt die glasklare, einheitliche Linie, die man auch nach außen hin anschaulich kommunizieren kann. Genau hier braucht es jemanden von außen, der sich die verschiedenen Perspektiven anhört, die Puzzleteile zusammensetzt und Struktur reinbringt, mit der das Team arbeiten kann.

Der neue Standard: Erst das Fundament, dann der Content

Aus genau diesem Grund ziehe ich ab sofort eine klare Konsequenz für meine Arbeit: Bei jeder größeren, strategischen Social-Media-Betreuung starten wir nicht direkt mit der Videoproduktion. Wir starten mit einem vorgeschalteten Positionierungs- und Marketing-Workshop.

Es ist schlicht utopisch zu erwarten, dass eine externe Agentur sich mithilfe von ChatGPT ein paar Prompts zusammenschustert („Schreibe mir 20 virale Videos“) und damit echte Ergebnisse erzielt. Das funktioniert nicht. Es ist nicht meine Firma – woher soll ich die tiefen Insights ohne einen intensiven gemeinsamen Austausch haben?

Die Lösung: Dein individuelles Marketing-Playbook

Das greifbare Resultat dieses Workshops ist ein maßgeschneidertes Marketing-Playbook. Dieses dient sowohl der internen Marketing-Abteilung des Kunden als auch uns als Agentur als verbindliche Guideline. Es enthält unter anderem:

  1. Strategische Kernbotschaften: Klar definierte Headlines, Copywriting-Regeln und feste Vorgaben, welche Wörter genutzt (und welche vermieden) werden müssen.

  2. Exklusive Videoformate: Konkrete, auf die Brand angepasste Formatvorschläge und Content-Themen statt kopierter Trends.

  3. Pain Points der Zielgruppe: Eine messerscharfe Analyse der echten Probleme deiner Kunden, die wir im Content psychologisch richtig triggern.

  4. Missions-Übersicht: Das übergeordnete „Warum“, das sich wie ein roter Faden durch alle zukünftigen Social-Media-Bemühungen zieht.

Natürlich macht dieser Deep Dive nicht für jedes kleinste Mikrobusiness Sinn – manchmal reicht ein intensives Erstgespräch oder ein zweistündiger Austausch, bei dem sich die Dinge organisch entwickeln. Aber ab einer gewissen Unternehmensgröße und bei strategisch geplanten Betreuungen ist dieser Workshop die einzige Möglichkeit, um Content zu produzieren, der nicht nur Klicks bringt, sondern am Ende des Tages auch Kunden konvertiert.

Schluss mit austauschbarem Content?

Lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir deine Marke so positionieren, dass Kopieren überflüssig wird und deine Zielgruppe versteht, warum es nur dich geben kann.

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